Passverlängerungen 2019

Passverlängerungen 2019

Auszüge aus der Bundesspielordnung des American Football Verband Deutschland e.V.
Stand: 31.12.2017

 

§47 Passverlängerung
Der Verein teilt der Passstelle zum 15. Dezember des Vorjahres mit, welche seiner
Spielerberechtigungen für die kommende Saison verlängert werden sollen. Eine
Zustimmungserklärung des Spielers ist nicht notwendig.
Danach ist eine Verlängerung der Spielberechtigung nur mit der persönlichen und
eigenhändigen schriftlichen Zustimmung des Spielers zulässig. Diese Erklärung
muss im Original eingereicht werden.

 

§60 Wechselbestimmungen
Ein Spieler kann in einem Kalenderjahr zur selben Zeit für je einen Verein eine
Spielgenehmigung für Tackle und je eine für Flag Football erhalten. Vereinswechsel
innerhalb eines Kalenderjahres sind nach den nachfolgenden Bestimmungen
beliebig oft möglich.

a) Wechsel zwischen 01. November und 31. Dezember
Der offizielle Zeitraum für einen Vereinswechsel ist vom 01. November bis zum 31.
Dezember vor der betreffenden Saison.
Zum 15. Dezember können die Vereine die Spielerpässe ihrer bisherigen Spieler mit
Wirkung zum 01. Januar des folgenden Spieljahres verlängern. Der Verein hat seine
Spieler darüber zu informieren, dass der Verein den Spielerpass verlängern lässt.

b) Wechsel zwischen 01. Januar und 28./29. Februar
Wurde für einen Spieler zwischen dem 15. Dezember des Vorjahres und dem 28./
29. (in Schaltjahren) Februar des Spieljahres ein Spielerpass ausgestellt oder
verlängert, so ist ein Wechsel nur möglich wenn, der abgebende Verein entweder
eine Freigabe schriftlich erteilt, die dem Neuantrag beizufügen ist, oder einer
Freigabe nicht innerhalb von 14 Tagen nach Information durch die zuständige Steile
schriftlich widerspricht.

c) Wechsel zwischen 01. März und 31. Oktober
Bundesspielordnung des American Football Verband Deutschland e.V.
Stand: 31.12.2017 Seite 48 von 96
In der Zeit vom 01. März bis zum 31. Oktober ist ein Spielerwechsel nur möglich,
wenn der abgebende Verein schriftlich über die zuständige Stelle zustimmt.
Eine Freigabe darf nur ausfolgenden Gründen verweigert werden:

a) ausstehende Beitragszahlungen

b) nicht retournierte Ausrüstung

c) laufendes Vereinsstrafverfahren, dem sich der Spieler durch Austritt entziehen
kann

d) sonstige finanzielle Verpflichtungen des Spielers gegenüber dem Verein
Der abgebende Verein hat bei einer Freigabeverweigerung die Gründe schriftlich
darzulegen. Die Höhe finanzieller Forderungen ist zu beziffern und auf Anforderung
der Passstelle auch zu belegen. Erfüllt der Spieler oder der aufnehmende Verein
diese Forderungen, so ist die Freigabe zu erteilen. Gleiches gilt, wenn nicht
retournierte Ausrüstung zurückgegeben wurde. Der bloße Vortrag, eine finanzielle
Forderung würde bestehen, ist kein Beleg. Der abgebende Verein muss das
Bestehen einer finanziellen Forderung plausibel erschienen lassen. Die Passstelle
prüft nicht, ob die finanzielle Forderung tatsächlich besteht. Erscheint die finanzielle
Forderung nach summarischer Prüfung als möglich, so haben der der Spieler oder
der aufnehmen Verein diese Forderung unter Verwahrung gegen das Bestehen der
finanziellen Forderung zu begleichen, um die Freigabe durch die Passstelle zu
erhalten. Die Klärung, ob die Forderung zu Recht besteht oder nicht kann nach dem
erfolgten Wechsel über die Schiedsgerichtsbarkeit des Verbandes oder nach
Genehmigung durch die zuständige Stelle über den ordentlichen Rechtsweg
erfolgen.
Hat der abgebende Verein einen Spieler beitragsfrei gestellt oder einen ermäßigten
Beitrag eingeräumt, so ist der Verein abgebende Verein nicht berechtigt, diese
Befreiung oder Ermäßigung rückwirkend aufzuheben. Gleiches gilt auch, wenn der
Verein offene Beiträge bei dem Spieler nicht angemahnt hat. Die Beweislast trägt der
abgebende Verein.
Ein laufendes Vereinsstrafverfahren muss zügig abgewickelt werden. Wird das
Verfahren rechtsmissbräuchlich in die Länge gezogen, so kann die Passstelle die
Freigabe ersetzen.
Verweigert ein Verein grundlos die Freigabe oder antwortet nicht innerhalb von 14
Tagen ab Information durch die Passstelle, so hat die Passstelle die Freigabe zu
ersetzen. Die Wartezeit auf die Rückmeldung des angefragten Vereins wird auf eine
Wechselsperre angerechnet.
Der wechselnde Spieler erhält eine Sperre von fünf Pflichtspielen. Darunter fallen
auch nicht gespielte jedoch gewertete Spiele. Nimmt die aufnehmende Mannschaft
eines Vereins an keinem Pflichtspielbetrieb teil, zählt jedes Spiel.

Bundesspielordnung des American Football Verband Deutschland e.V.

Die Wechselsperre für Jugendliche beträgt die Hälfte der in der laufenden Saison
angesetzten Ligaspiele der aufnehmenden Jugendmannschaft, höchstens jedoch 5
Pflichtspiele.
Unterhalb der Lizenzligen können die Ligaträger entscheiden, ob sie die
Wechselsperre auf bis zu drei Spiele verkürzen.
In allen Fällen, in denen die Spielberechtigung eines Spielers aus dem Vorjahr nicht
verlängert wurde, kann der Spieler ohne Freigabe oder sonstige Wechselmodalitäten
bei seinem bisherigen oder einem anderen Verein mit sofortiger Wirkung einen
Spielerpass ausgestellt erhalten. Es sei denn, für den Verein dürfen aus anderen
Gründen keine Pässe mehr ausgestellt werden.
Wechselsperren werden nicht in die nachfolgende Spielsaison übernommen.
Informiert ein Verein den Spieler nicht, dass er den Spielerpass im Zeitfenster bis
zum 15. Dezember für die kommende Saison verlängert hat, und ein anderer Verein
beantragt zu einem späteren Zeitpunkt einen Spielerpass, so entfällt bei dem
Wechsel die Wechselsperre. Nimmt der Spieler für einen Verein an einem Spiel teil,
so bringt er dadurch zum Ausdruck, dass er für diesen Verein eine Spielberechtigung
erwerben will. In diesem Fall kann er sich nicht auf eine fehlende Information durch
seinen Verein berufen.
Die Beweislast für den Zugang der Information des Spielers trägt grundsätzlich der
Verein. Es reicht jedoch aus, wenn der Verein die Information, für welche Spieler er
die Spielerpässe verlängert hat, auf seiner offiziellen Vereinshomepage in einem
öffentlich zugänglichen Bereich veröffentlicht hat. In diesem Fall muss der Verein nur
den Zeitpunkt der Veröffentlichung belegen.

 

 

 

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